Prozesskosten optimieren mit TEK-SERIVCE
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Prozesskosten im Einkauf: Warum ein einziger analoger Bestellvorgang heute über 121 Euro kostet

Zwischen Papierformularen, dezentralen Excel-Listen und zeitraubenden Freigabeschleifen verbrennen Verwaltungen und Unternehmen täglich wertvolle Ressourcen. Ob Bürobedarf, IT-Zubehör oder Verbrauchsmaterialien: Bei analogen Abläufen übersteigen die reinen Verwaltungskosten häufig den eigentlichen Wert der bestellten Ware. Eine detaillierte Betrachtung der verdeckten Kosten der analogen Beschaffung zeigt, warum der Umstieg auf ein digitales Einkaufsportal kein reines IT-Projekt ist, sondern…

Inhaltsverzeichnis

Zwischen Papierformularen, dezentralen Excel-Listen und zeitraubenden Freigabeschleifen verbrennen Verwaltungen und Unternehmen täglich wertvolle Ressourcen.

Ob Bürobedarf, IT-Zubehör oder Verbrauchsmaterialien: Bei analogen Abläufen übersteigen die reinen Verwaltungskosten häufig den eigentlichen Wert der bestellten Ware. Eine detaillierte Betrachtung der verdeckten Kosten der analogen Beschaffung zeigt, warum der Umstieg auf ein digitales Einkaufsportal kein reines IT-Projekt ist, sondern eine Grundvoraussetzung für wirtschaftliches und zukunftsfähiges Handeln.

1. Unsichtbare Geldsenke durch Prozesskosten im Einkauf

In vielen Einkaufsabteilungen herrscht Unklarheit darüber, was eine einzelne Bestellung tatsächlich kostet. Der BME-Benchmark 2025 beziffert die durchschnittlichen Kosten für einen einzigen analogen Bestellvorgang in der Wirtschaft auf 121,75 €.

In der öffentlichen Verwaltung stellt sich die Situation ähnlich dramatisch dar:

  • 56,00 € Prozesskosten im Einkauf: Durch eine durchschnittliche Durchlaufzeit von rund 140 Minuten je Bestellvorgang und kalkulatorischen Lohnkosten von 0,40 € pro Minute verursacht jede manuelle Bestellung in kommunalen Verwaltungen erhebliche Prozesskosten.
  • Missverhältnis bei C-Teilen: Wenn für einen Ordner oder ein Paket Druckerpapier für wenige Euro ein manueller Prüf-, Genehmigungs- und Bestellprozess durchlaufen werden muss, übersteigen die Prozesskosten den Warenwert um ein Vielfaches.
Analoge Beschaffung ist ineffizient. Besser geht es mit dem TEK-SERVICE Einkaufsportal
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2. Die Anatomie der „Zettelwirtschaft“: Wo die Zeit verloren geht

Die klassische, papiergestützte Beschaffung ist intransparent, schwer zu steuern und durch zahlreiche Medienbrüche geprägt:

  1. Dezentrale Recherche & Katalogwüste: Mitarbeiter suchen auf eigenen Wegen nach Artikeln, da dezentrale Ressourcen verstreut sind und keine gebündelten digitalen Übersichten vorliegen.
  2. Manuelle Prüfpfade & Papierberge: Anträge werden ausgedruckt, manuell unterzeichnet, per Hauspost verschickt oder als E-Mail-Anhang zwischen verschiedenen Hierarchieebenen hin- und hergereicht.
  3. Mühsame Datenaufbereitung für Ausschreibungen: Vor anstehenden Ausschreibungen müssen Bedarfe manuell abgefragt werden – ein Prozess, der in analogen Strukturen oft mindestens acht Wochen in Anspruch nimmt und dennoch häufig unvollständige Daten liefert. Dadurch gehen wertvolle Bündelungseffekte und Preisvorteile verloren.
  4. Der nachgelagerte Rechnungsstau: Einer reinen Bearbeitungszeit von nur einer Minute pro Rechnung stehen oft bis zu 300 Minuten Transport- und Liegezeit gegenüber. Die manuelle Bearbeitung einer Papierrechnung schlägt mit durchschnittlich 15 € zu Buche.

3. Der Hebel: Digitaler Einkauf im großen Maßstab

Das Vergabevolumen der öffentlichen Hand in Deutschland beläuft sich jährlich auf rund 360 Milliarden Euro (was etwa 13 % des Bruttoinlandsprodukts entspricht), wobei bis zu 60 % auf die kommunale Ebene entfallen.

eProcurement-Lösungen helfen, hohe Prozesskosten im Einkauf zu vermeiden: Allein durch die Umstellung auf die elektronische Rechnungsabwicklung wird das jährliche Einsparvolumen in der öffentlichen Verwaltung auf 2,2 bis 5,5 Milliarden Euro geschätzt.

4. Vom Kostentreiber zum Effizienzmotor: Die Lösung von TEK-SERVICE

Um die analoge „Prozesskosten-Falle“ nachhaltig zu beenden, setzt die TEK-SERVICE AG auf ein medienbruchfreies, webbasiertes Einkaufsportal, das den gesamten Beschaffungsprozess von der Bestellung bis zur Abrechnung digitalisiert:

  • Gezielte Steuerung & Bündelung: Rahmenverträge, Kataloge und definierte Lieferanten werden in einer zentralen, intuitiven Shop-Oberfläche gebündelt. Besteller ordern rechtssicher, während Freigaben und Budgets automatisch im Hintergrund geprüft werden.
  • Automatische Datenquelle für Vergabe & Abrechnung: Der digitale Einkauf erzeugt saubere Datenstrukturen. Leistungsverzeichnisse für künftige Ausschreibungen stehen per Knopfdruck bereit.
  • Automatisierte eAbrechnung: Digitale Abrechnungsverfahren wie das Gutschriftverfahren sowie Rechnungen im ZUGFeRD- oder XRechnungs-Format werden nahtlos verarbeitet.
  • Schnelle Einführung (Go-Live in 6 bis 8 Wochen): Da das Portal als webbasierte Lösung bereitgestellt wird, reicht ein gewöhnlicher Internetzugang aus. Erste Bestellungen laufen oft schon nach wenigen Wochen produktiv über das System.

5. Fazit: Entlastung schafft Freiraum für Strategie

Die Ablösung manueller Beschaffungsprozesse durch das Einkaufsportal von TEK-SERVICE führt zu einer sofort spürbaren Entlastung der Mitarbeitenden im operativen Tagesgeschäft. Wer die zeitraubenden Routineaufgaben automatisiert, senkt nicht nur die Prozesskosten drastisch, sondern gewinnt wertvolle Handlungsspielräume zurück – etwa für strategische Einkaufsthemen wie den nachhaltigen Einkauf oder die regionale Wirtschaftsförderung.

Der nächste Schritt mit TEK-SERVICE

Machen Sie Ihren Einkauf zukunftsfähig.

Egal, ob Sie am Anfang Ihrer Überlegungen stehen oder bereits konkrete Pläne für die Digitalisierung von Einkauf, Vergabe oder Abrechnung haben. Unsere Experten beraten Sie gerne anhand bewährter Praxisbeispiele.

Häufige Fragen

Das sollten Sie wissen.

Was sind Prozesskosten im Einkauf?

Prozesskosten im Einkauf sind alle Kosten, die durch die Abwicklung eines Beschaffungsvorgangs entstehen – unabhängig vom eigentlichen Warenwert. Dazu zählen unter anderem die Produktsuche, Bedarfsmeldung, Prüfung und Freigabe, Bestellung, Wareneingang, Rechnungsbearbeitung und Verbuchung. Besonders bei geringwertigen C-Teilen können diese administrativen Kosten den Wert der bestellten Ware deutlich übersteigen.

Wie hoch sind die Prozesskosten einer Bestellung?

Die Höhe der Prozesskosten hängt stark davon ab, wie ein Unternehmen oder eine Verwaltung seinen Einkauf organisiert. Laut dem im Beitrag herangezogenen BME-Benchmark 2025 verursacht ein analoger Bestellvorgang in der Wirtschaft durchschnittlich Kosten von 121,75 Euro. Auch in öffentlichen Verwaltungen entstehen erhebliche Prozesskosten: Bei einer angenommenen Durchlaufzeit von rund 140 Minuten und Lohnkosten von 0,40 Euro pro Minute ergeben sich beispielsweise 56 Euro pro manueller Bestellung.

Wie lassen sich Prozesskosten im Einkauf berechnen?

Für eine einfache Berechnung der Prozesskosten werden die Arbeits- und Durchlaufzeiten eines Bestellvorgangs ermittelt und mit den jeweiligen Personalkosten verrechnet. Berücksichtigt werden sollten dabei sämtliche Prozessschritte – von der Bedarfsmeldung und Freigabe über die Bestellung bis zur Rechnungsbearbeitung. So wird sichtbar, dass nicht allein der Einkaufspreis über die Wirtschaftlichkeit einer Bestellung entscheidet, sondern auch der administrative Aufwand dahinter.

Warum sind Prozesskosten beim Einkauf von C-Teilen besonders relevant?

Bei C-Teilen wie Büromaterial, Verbrauchsartikeln oder kleineren IT-Zubehörteilen ist der Warenwert häufig gering, der administrative Bestellprozess jedoch derselbe wie bei deutlich größeren Beschaffungen. Muss beispielsweise ein Artikel für wenige Euro mehrere Freigaben, Bestell- und Buchungsschritte durchlaufen, können die Prozesskosten ein Vielfaches des Warenwerts betragen. Gerade hier bietet die Digitalisierung des Einkaufs deshalb ein großes Einsparpotenzial.

Wie kann ein digitales Einkaufssystem die Prozesskosten senken?

Ein digitales Einkaufssystem reduziert Prozesskosten, indem wiederkehrende Arbeitsschritte standardisiert und automatisiert werden. Das Einkaufsportal von TEK-SERVICE bündelt beispielsweise Sortimente und Lieferanten, bildet Freigaben und Budgets digital ab und verbindet Bestellung, Wareneingang und eAbrechnung miteinander. Medienbrüche, manuelle Dateneingaben und Papierprozesse entfallen. Dadurch sinkt der administrative Aufwand pro Bestellung und Mitarbeitende gewinnen Zeit für strategische Aufgaben.